Qualifikation
WHG-Fachkunde und Fachbetrieb: der wichtige Unterschied
Was persönliche WHG-Fachkunde belegt und warum sie von der betrieblichen Zertifizierung als Fachbetrieb zu unterscheiden ist.
5 Minuten Lesezeit · Aktualisiert am 11.07.2026

Geprüfte persönliche WHG-Fachkunde
Bei wassergefährdenden Flüssigkeiten geht es nicht nur um ein Bauteil. Entscheidend sind Anlage, Medium, Standort, Verbindung und spätere Wartung.
Uwe Labusga hat im April 2026 den WHG-Grundkurs sowie den fachspezifischen WHG-Kurs für das Errichten und Instandsetzen von Anlagen bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH erfolgreich mit Prüfung abgeschlossen.
Diese persönlichen Fachkundenachweise sind von der betrieblichen Zertifizierung der Herrmann Kunststofftechnik GmbH als Fachbetrieb nach WHG zu unterscheiden.
Der konkrete Auftrag bleibt entscheidend
Ob eine Tätigkeit fachbetriebspflichtig ist und welche Nachweise erforderlich sind, hängt von Anlage, Medium, Standort und Leistungsumfang ab. Diese Einordnung erfolgt deshalb vor der Ausführung projektbezogen.
Was Unternehmen vorbereiten sollten
Für die erste Abstimmung sind diese Informationen hilfreich:
- Beschreibung der Flüssigkeit
- bestehende Anlagenunterlagen
- Fotos von Behälter, Leitung oder Aufstellort
- Angaben zu Reparatur oder Neuanlage
Häufige Fragen
Ersetzt eine Website-Angabe die Projektprüfung?
Nein. Die konkrete Anforderung muss für den jeweiligen Einsatzfall geprüft und abgestimmt werden.
Was bedeutet WHG in diesem Kontext?
WHG steht für Wasserhaushaltsgesetz. Relevant sind Anlagen und Arbeiten im Umfeld wassergefährdender Flüssigkeiten.
Ist die persönliche Fachkunde bereits eine Zertifizierung des Unternehmens?
Nein. Die bestandenen Kurse belegen persönliche Fachkunde. Eine betriebliche Zertifizierung als Fachbetrieb nach WHG ist ein eigener Prüf- und Zertifizierungsschritt.
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